Ernst Lubitsch Preis - Ernst Lubitsch Preis
Foto: Christine Halina Schramm

Liebe Ernst-Lubitsch-Freunde,

natürlich wünschen wir Ihnen ein gesundes, wundervolles und erfolgreiches neues Jahr. Leider müssen wir 2021 jedoch mit einer traurigen Nachricht beginnen.

Henrik Jordan, seit vielen Jahren dem Club der Filmjournalisten eng verbunden und seit 2017 Mitglied, ist am 31. Dezember 2020 in den Vormittagsstunden verstorben. Wir kannten ihn als liebenswerten, gutgelaunten, hilfsbereiten und immer interessierten Menschen, der vor allem für unsere After-Show-Partys nach der Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises verantwortlich war. Wenn er auflegte, dann bebte die Tanzfläche.

Henrik war DJ und Fotograf, er liebte Filme und die Musik. Seine Partys waren legendär, seine Freunde waren ihm das Wichtigste. Sein Gespür für Musik und Menschen führte immer dazu, dass jeder tanzte und sich wohlfühlte. Und alle dachten, es würde immer so weitergehen …

Leider wurde er viel zu früh aus dem Leben gerissen. Wir werden unseren Freund schrecklich vermissen und nie vergessen!

Im Namen aller Mitglieder, der Vorstand

Dr. Martin Krug   .   Sabine Oelmann   .   Markus Tschiedert

Der Club der Filmjournalisten Berlin e.V. verneigt sich traurig und dankbar vor einem der ganz großen deutschen Schauspieler: Michael Gwisdek. Viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von unserem Preisträger – für Andreas Dresens „Nachtgestalten“ erhielt er im Jahr 2000 den Ernst-Lubitsch-Preis für seine darstellerische Leistung. Wir werden den „Kundschafter des Friedens“, den lustigen, den tiefgründigen, den unvergleichlichen und einzigartigen Michael Gwisdek ehren und vermissen.

Der Vorstand
Dr. Martin Krug   .   Sabine Oelmann   .   Markus Tschiedert

Der Club der Filmjournalisten e.V. trauert um einen der ganz großen Komödianten Deutschlands. Karl Dall (Foto: Mitte), der so gerne auch nochmal „was Seriöses“ gespielt hätte und sich gerade in Dreharbeiten befand, ist am 23. November mit 79 Jahren gestorben. Er hat sich von den Folgen eines Schlaganfalls nicht mehr erholt.
Für den Ernst Lubitsch Preis spielte er zwei Mal eine tragende Rolle: 1968 wirkte er im Ernst-Lubitsch-Preis-gekrönten „Quartett im Bett“ von Ulrich Schamoni mit und erst 2019 hielt er eine launige Laudatio auf unsere Preisträger Bjarne Mädel (Foto links) und Lars Eidinger (Foto rechts). Wir werden Karl Dall vermissen und für immer ehren.
Der Vorstand
Dr. Martin Krug   .   Sabine Oelmann   .   Markus Tschiedert